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Gegen Ressentiments und Angstpolitik, für solidarische Perspektiven: LINKE gibt Extrablatt zum Themenkomplex „Flucht und Soziales“ heraus

DIE LINKE. Bremen bringt im Februar 2016 ein ‚Extrablatt zu Migration, Flucht und Sozialpolitik‘ heraus. „Mit diesem Verteilmaterial zeigen wir offen, für welche Positionen wir im Landesverband stehen und kämpfen. Wir sehen großen Bedarf, einseitigen Ressentiments und Populismen andere – solidarische, umsichtige, humanitäre, verantwortungsbewusste – Perspektiven, Botschaften und Deutungsmuster entgegenzusetzen. Wenn unsere Zeitung Mut macht und zum Nachdenken anregt, und die Artikel gerne auch am Küchentisch oder in der Straßenbahn notwendige Debatten anstoßen, ist schon Wichtiges erreicht“, so die LandessprecherInnen Doris Achelwilm und Felix Pithan.

Die in einem Redaktionskollektiv des Landesverbands erstellte Zeitung im halben ‚Berliner Format‘ hat einen Umfang von acht Seiten und wird mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren in den Stadtteilen Bremens und Bremerhavens verteilt. Nach dem letzten Parteitag Mitte November, dem ‚Ratschlag zu Flucht, Antirassismus und sozialer Frage‘ im Dezember und einer kurz vor Weihnachten organisierten Antikriegskundgebung verfolgt DIE LINKE. Bremen auch mit der Wurfzeitung das strategische Projekt, die drängenden politischen Fragen der Zeit mit Solidarität, Ansprüchen an Verteilungsgerechtigkeit und realpolitischen Forderungen etwa zu Wohnungsbau und Arbeitsmarkt sowie zu Bewegungsfreiheit und der Abschaffung von Fluchtursachen zu beantworten. 

In der Zeitung fordert DIE LINKE. Bremen den Bau neuer Sozialwohnungen in öffentlichem Eigentum und die Bekämpfung von Fluchtursachen. Weitere Themen sind u.a. der Kampf gegen Sexismus und die öffentliche Debatte um die Übergriffe in Köln sowie Interviews mit Geflüchteten. Grafiken und Kurztexte widmen sich der Versachlichung oftmals einseitig diskutierter Fakten und Verhältnismäßigkeiten z.B. von Kosten der Flüchtlingsintegration und -abwehr. Neben einer Auseinandersetzung unter der Fragestellung „Offene Grenzen – eine Gefahr?“ gibt es Berichte zu der Reise der Fraktionsvorsitzenden Kristina Vogt in die (vor-)europäischen Transitstädte Palermo und Tunis sowie vom landespolitischen Ratschlag der LINKEN im Martinsclub. Auf der letzten Seite finden sich Adressen von zentralen Stellen der Flüchtlingshilfe in Bremen und die Terminankündigung zum nächsten vom Refugees-Welcome-Bündnis organisierten ‚Beschlagnahme-Spaziergang‘ am 20. Februar.

Achelwilm und Pithan abschließend: „Niemand flüchtet freiwillig, um sich auf eine potenziell tödliche Reise in eine ungewisse Zukunft zu begeben. Länder und Regierungen, die an den miserablen Umständen global und lokal mitgewirkt haben, stehen jetzt in der Verantwortung, Geflüchteten Schutz zu bieten, ‚Sparkurs‘-Logiken aufzugeben und ihre unverantwortliche Interessenpolitik zurückzudrehen. Rassismus darf weder geschürt noch geduldet werden. Abschottungsrufe verkennen die Realität, dass immer mehr Menschen sich nicht länger von ihrer Suche nach einem besseren Leben abbringen lassen. In diesem Sinne hoffen wir, mit der Zeitungsausgabe auch einen Beitrag gegen Angstpolitiken, Ressentiments und die Diskursverschiebung nach rechts zu leisten.“

Interesse? Hier kann die Zeitung auch online gelesen werden.

Die Red.


Für Bremen und Bremerhaven in Berlin

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DIE LINKE. Bremen bringt im Februar 2016 ein ‚Extrablatt zu Migration, Flucht und Sozialpolitik‘ heraus. „Mit diesem Verteilmaterial zeigen wir offen, für welche Positionen wir im Landesverband stehen und kämpfen. Wir sehen großen Bedarf, einseitigen Ressentiments und Populismen andere Perspektiven, Botschaften und Deutungsmuster entgegenzusetzen", so die LandessprecherInnen Doris Achelwilm und Felix Pithan.

DIE LINKE. Bremen bringt im Februar 2016 ein ‚Extrablatt zu Migration, Flucht und Sozialpolitik‘ heraus. „Mit diesem Verteilmaterial zeigen wir offen, für welche Positionen wir im Landesverband stehen und kämpfen. Wir sehen großen Bedarf, einseitigen Ressentiments und Populismen andere – solidarische, umsichtige, humanitäre, verantwortungsbewusste – Perspektiven, Botschaften und Deutungsmuster entgegenzusetzen. Wenn unsere Zeitung Mut macht und zum Nachdenken anregt, und die Artikel gerne auch am Küchentisch oder in der Straßenbahn notwendige Debatten anstoßen, ist schon Wichtiges erreicht“, so die LandessprecherInnen Doris Achelwilm und Felix Pithan.

Die in einem Redaktionskollektiv des Landesverbands erstellte Zeitung im halben ‚Berliner Format‘ hat einen Umfang von acht Seiten und wird mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren in den Stadtteilen Bremens und Bremerhavens verteilt. Nach dem letzten Parteitag Mitte November, dem ‚Ratschlag zu Flucht, Antirassismus und sozialer Frage‘ im Dezember und einer kurz vor Weihnachten organisierten Antikriegskundgebung verfolgt DIE LINKE. Bremen auch mit der Wurfzeitung das strategische Projekt, die drängenden politischen Fragen der Zeit mit Solidarität, Ansprüchen an Verteilungsgerechtigkeit und realpolitischen Forderungen etwa zu Wohnungsbau und Arbeitsmarkt sowie zu Bewegungsfreiheit und der Abschaffung von Fluchtursachen zu beantworten. 

In der Zeitung fordert DIE LINKE. Bremen den Bau neuer Sozialwohnungen in öffentlichem Eigentum und die Bekämpfung von Fluchtursachen. Weitere Themen sind u.a. der Kampf gegen Sexismus und die öffentliche Debatte um die Übergriffe in Köln sowie Interviews mit Geflüchteten. Grafiken und Kurztexte widmen sich der Versachlichung oftmals einseitig diskutierter Fakten und Verhältnismäßigkeiten z.B. von Kosten der Flüchtlingsintegration und -abwehr. Neben einer Auseinandersetzung unter der Fragestellung „Offene Grenzen – eine Gefahr?“ gibt es Berichte zu der Reise der Fraktionsvorsitzenden Kristina Vogt in die (vor-)europäischen Transitstädte Palermo und Tunis sowie vom landespolitischen Ratschlag der LINKEN im Martinsclub. Auf der letzten Seite finden sich Adressen von zentralen Stellen der Flüchtlingshilfe in Bremen und die Terminankündigung zum nächsten vom Refugees-Welcome-Bündnis organisierten ‚Beschlagnahme-Spaziergang‘ am 20. Februar.

Achelwilm und Pithan abschließend: „Niemand flüchtet freiwillig, um sich auf eine potenziell tödliche Reise in eine ungewisse Zukunft zu begeben. Länder und Regierungen, die an den miserablen Umständen global und lokal mitgewirkt haben, stehen jetzt in der Verantwortung, Geflüchteten Schutz zu bieten, ‚Sparkurs‘-Logiken aufzugeben und ihre unverantwortliche Interessenpolitik zurückzudrehen. Rassismus darf weder geschürt noch geduldet werden. Abschottungsrufe verkennen die Realität, dass immer mehr Menschen sich nicht länger von ihrer Suche nach einem besseren Leben abbringen lassen. In diesem Sinne hoffen wir, mit der Zeitungsausgabe auch einen Beitrag gegen Angstpolitiken, Ressentiments und die Diskursverschiebung nach rechts zu leisten.“

Interesse? Hier kann die Zeitung auch online gelesen werden.

Die Red.