taz: Kriminalitätsstatistik in Deutschland - Antisemitische Straftaten nehmen wieder ab

Die Zahl antisemitischer Straftaten ist zurückgegangen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervor.

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Linke kritisieren Stigmatisierung und fordern mehr Prävention

„Jede antisemitische Straftat ist eine zu viel“, sagt die Linken-Abgeordnete Katrin Fey, die mit ihren Fraktionskolleginnen Clara Bünger, Doris Achelwilm und anderen nach den Zahlen gefragt hat. Es müsse viel mehr getan werden, um diese zu verhindern – etwa durch Bildungsinitiativen sowie Beratungsangebote für Betroffene.

Jüdinnen und Juden dürften keine Angst haben, ihren Glauben offen zu zeigen, und dürften auch nicht für die Politik der israelischen Regierung verantwortlich gemacht werden, sagt Fey, die in ihrer Fraktion die Sprecherin für Bürger- und Menschenrechte ist. „Nicht hilfreich“ sei es allerdings auch, „legitime und notwendige Proteste gegen Kriegsverbrechen in Gaza und gegen illegale Siedlergewalt im Westjordanland als antisemitisch zu stigmatisieren und zu kriminalisieren.“

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