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Pressespiegel // Neue Osnabrücker Zeitung: Linke legt eigenen Plan für Steuerreform vor: Was das für Sie bedeuten würde

Die Regierung mache Steuerpolitik für „ihre reichen Kumpels“, sagt Linken-Fraktionschefin Reichinnek. Die Partei hat nun ein eigenes Konzept vorgelegt. Geringverdiener würden entlastet, oberhalb von 7000 Euro müsste man mehr zahlen. Auch Aktiengewinne wären betroffen.

Die Regierung mache Steuerpolitik für „ihre reichen Kumpels“, sagt Linken-Fraktionschefin Reichinnek. Die Partei hat nun ein eigenes Konzept vorgelegt. Geringverdiener würden entlastet, oberhalb von 7000 Euro müsste man mehr zahlen. Auch Aktiengewinne wären betroffen.

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Linke will Ende von Ehegattensplitting und mehr Steuern auf Aktiengewinne

Das traditionelle Ehegattensplitting soll abgeschafft und durch eine Individualbesteuerung ersetzt werden; lediglich ein nicht genutzter Grundfreibetrag dürfte dann noch auf den Partner übertragen werden. Zudem soll die pauschale Abgeltungsteuer von 25 Prozent auf Kapitalerträge fallen: „Wir beenden damit ein Steuerprivileg, das längst nicht mehr zu rechtfertigen ist”, betonte Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, im Gespräch.

Aktiengewinne würden dem Antrag zufolge wie Arbeitseinkommen mit dem persönlichen Steuersatz belegt. „Der Alltag mit seinen spürbar steigenden Kosten muss für alle wieder bezahlbar werden. Dafür braucht es starke Entlastungen in der Breite der Bevölkerung und den Rückbau der steuerlichen Privilegien bei Spitzeneinkommen und großen Vermögen”, so Achelwilm.

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