Frankfurter Rundschau: Schluss mit „Politik für reiche Kumpels“: Linke stellt Gegenmodell zur Steuerreform vor – wer profitiert?
Die Linke stellt ihr eigenes Konzept zu einer Einkommenssteuerreform vor. Erst wenn man mehr als 7000 Euro verdient, wäre es dann teurer.
Die Linke stellt ihr eigenes Konzept zu einer Einkommenssteuerreform vor. Erst wenn man mehr als 7000 Euro verdient, wäre es dann teurer.
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Linke: „Mit unserem Vorschlag entlasten wir 95 Prozent der Steuerpflichtigen“
Zudem soll der steuerfreie Grundfreibetrag von aktuell rund 12.348 Euro auf 16.800 Euro angehoben werden. Dies sagte die Steuerexpertin der Linken-Fraktion, Doris Achelwilm, der Neuen Osnabrücker Zeitung. Dem Konzept zufolge soll auch die erste Zone der Steuerprogression gestrichen werden. Das heißt, dass Einkommen bis zu einem bestimmten Grenzwert nicht mehr mit einem niedrigeren Steuersatz belastet wird.
„Mit unserem Vorschlag entlasten wir 95 Prozent der Steuerpflichtigen“, betonte Achelwilm. Alle Menschen mit einem Monatseinkommen bis 7000 Euro brutto würden entlastet. Fraktionschefin Heidi Reichinnek erklärte der Zeitung, das Konzept ihrer Fraktion wäre ein Schritt zu mehr Steuergerechtigkeit: „Bisher hat sich die Koalition aber vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre reichen Kumpels zu machen, während die Mehrheit im Land jeden Tag mehr unter der Steuer- und Abgabenlast und den hohen Preisen leidet.“
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