taz: Trick fürs Ehegattensplitting - Nur 0,776 Prozent stellen Antrag auf mehr Augenhöhe

Das Ehegattensplitting benachteiligt Frauen. Mit einem Antrag ans Finanzamt lässt sich der Effekt abmildern. Das nutzen aber nur sehr wenige Paare.

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Die Linken-Finanzpolitikerin Doris Achelwilm kritisiert: „Das Ehegattensplitting stützt alte Rollenbilder, drängt viele Frauen in unbezahlte Care-Arbeit und trägt zur ausgeprägten Altersarmut bei Frauen bei. Die Abschaffung dieser Gleichstellungsbremse ist überfällig.“ Das Faktorverfahren, das für mehr Netto für Frauen sorgen soll, werde in der Praxis kaum genutzt. Und auch der Vorschlag, das Ehegattensplitting in ein Familiensplitting umzuwandeln, wiederhole „die üblichen Denkfehler“: Familien mit kleinem Einkommen spielten darin keine Rolle.

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