taz: Bund besiegelt Senkung der Ticketsteuer

Schon im Koalitionsvertrag hatte die Bundesregierung niedrigere Luftverkehrsteuern versprochen. Nun setzt sie sie um. Wird Fliegen also noch billiger?

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Bund lässt sich 1,5 Milliarden Euro entgehen

Gleichzeitig verzichtet die Bundesregierung durch die Senkung der Luftverkehrsteuer auf Staatseinnahmen in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro bis 2030. Das Bundesfinanzministerium rechnet für dieses Jahr mit 185 Millionen Euro Mindereinnahmen, zwischen 2027 und 2030 steigen die Steuereinnahmen, die dem Bund entgehen, von 340 Millionen auf 355 Millionen Euro.

Dieses Geld fehle der Verkehrswende, warnt Doris Achelwilm, Linkensprecherin für Steuerpolitik. „Es ist unverhältnismäßig, Fliegen milliardenschwer zu subventionieren“, sagte Achelwilm. Ihr Vorschlag: „Extraabgaben auf First-Class-Tickets oder eine gerechtere Vielfliegersteuer, die eine Luftverkehrsteuer ersetzen könnte.“

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