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BKM muss der Krisenrealität von (freien) Journalist*innen, Film- und Medienschaffenden gerecht werden und Hilfen ausbauen

Die medienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Doris Achelwilm, hat sich heute in einem offenen Brief an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Monika Grütters gewandt. Dazu erklärt die Abgeordnete Achelwilm: 

„Auch unabhängiger, kritischer Journalismus und die Medienvielfalt insgesamt geraten durch die Corona-Krise unter Existenzdruck. In der Branche sind viele Lohnabhängige selbständig oder auf Produktionsdauer beschäftigt tätig. Wegfallende Aufträge und Projekte, laufende Betriebskosten und unbestimmte Zeiträume ohne Einkünfte werden für sie und ihre Familien zur echten Belastungsprobe. Zuschüsse sind in vielen Fällen absehbar zu niedrig, es bestehen Unklarheiten zu Ausführungsbestimmungen von Anträgen, Kredite bringen kurzfristig Zahlungsfähigkeit, bleiben aber eine in die ungewisse Zukunft verlagerte unfreiwillige Belastung.“ 

„Viele Medienbetriebe sehen mit Sorge, dass ihre redaktionellen Angebote zwar verstärkt in Anspruch genommen werden, aber die Einnahmen in den Keller gehen. Dagegen braucht es jetzt schnelle Zuschüsse insbesondere für freischaffende Journalist*innen und Lokalredaktionen aus TV, Hörfunk und Print. Medienvielfalt ist bedroht. Es darf nicht passieren, dass lokale und qualifizierte Medienarbeit nachhaltig geschwächt wird und Plattform-Monopole wie Amazon, Microsoft, Google & Co. die Pressevielfalt und Meinungsbildung nach der Krise stärker prägen als ohnehin schon.“ 

Den offenen Brief an die Staatsministerin finden Sie hier.

Ein PDF der Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.


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