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Doris Achelwilm: Geschlechterverhältnisse in Krise: Es muss für Frauen nach vorn gehen statt zurück

Bundestagsrede: Geschlechterverhältnisse in der Krise - es muss für Frauen nach vorn gehen statt zurück

Es gab für Pflegekräfte Beifall, aber eine Aufwertung unterbezahlter (Frauen-)Berufe lässt das Konjunkturpaket schmerzlich vermissen. Ungleichheiten werden so nicht bekämpft, sondern verstärkt. Aus allen Lebenslagen wird uns berichtet, was es bedeutet, dass die GroKo sich nicht reinhängt, frauenspezifische Nachteile und Extralasten abzustellen. Sichtbar wird dieser Unwille anhand von Krisenstäben und Hilfspaketen, die mit einer Selbstverständlichkeit an Frauen vorbeigebaut werden, dass es 2020 kaum zu fassen ist. 

Aktuell streitet sich die GroKo um ein neues Führungspositionengesetz, damit die Privatwirtschaft zumindest Einzelfrauen in Vorstände lässt. Das ist sowas von zu wenig, dass ich nur hoffe, Verkäuferinnen und Pflegekräfte sind bald aus dem gröbsten Krisendruck raus und machen richtig Alarm. 


Für Bremen und Bremerhaven in Berlin

Sprecherin der Linksfraktion für Gleichstellungs-, Queer- und Medienpolitik