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Doris Achelwilm, DIE LINKE: Adoptionshilfegesetz muss das Wohl aller Kinder beachten

Bundestagsrede: Adoptionshilfegesetz muss das Wohl aller Kinder beachten

Das Adoptionshilfegesetz soll Beratungen zwischen allen Adoptionsbeteiligten stärken. Auf die Adoptionsvermittlungsstellen kommen zusätzliche und neue Aufgaben zu. Das von der Bundesregierung dafür vorgesehene Geld reicht nicht. Zudem ist das Gesetz nicht zum Wohl aller Kinder, denn es verschlechtert weiter die Situation lesbischer Mütter.

Doris Achelwilm: "Das Adoptionshilfegesetz benachteiligt bestimmte Elternkonstellationen, weil es sie nicht mitdenkt, und das sind Familien mit zwei lesbischen Müttern. Selbst wenn Kinder in diese Regenbogenfamilien hineingeboren wurden, gibt es keine gleichwertigen Rechte für die beiden weiblichen Eltern. (...) Wenn vielfältige Familienkonstellationen längst gesellschaftliche Realität sind, müssen die Rechte für Familien jenseits traditioneller Normen schneller mitwachsen. Die Ehe für alle ist seit zweieinhalb Jahren da, hat aber noch echte Lücken, wie sich auch hier wieder zeigt."


Für Bremen und Bremerhaven in Berlin

Sprecherin der Linksfraktion für Gleichstellungs-, Queer- und Medienpolitik