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            <title> Doris Achelwilm: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright> Doris Achelwilm</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 10:59:06 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 17:27:07 +0200</pubDate>
                <title>Einkommensteuer-Reform ist ein Nullsummenspiel</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-einkommensteuer-reform-ist-ein-nullsummenspiel-1/</link>
                
                <description>Selbst bescheidene Mehr-Netto-vom-Brutto-Ziele erzielt die Einkommensteuer-Reform kaum, da die kleinen Entlastungen durch Sozialstaatskürzungen oder kalte Progression wieder aufgezehrt werden. Das macht diese Reform in vielen Teilen zum Nullsummenspiel.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>"Selbst bescheidene Mehr-Netto-vom-Brutto-Ziele erzielt die Einkommensteuer-Reform kaum, da die kleinen Entlastungen durch Sozialstaatskürzungen oder kalte Progression wieder aufgezehrt werden. Das macht diese Reform in vielen Teilen zum Nullsummenspiel. Das Gesetz ist auf Kante genäht und der Kompromiss leistet nicht, was dringend benötigt wird und versprochen wurde: spürbare Verbesserungen für alle Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Die Kritik der Union am mitverantworteten Gesetzentwurf ist billig: Die Union selbst steht auf der Bremse, wenn es darum geht, die Einkommensteuer-Reform gerechter auszufinanzieren. Sie sieht als erstes und letztes die Seite der Besserverdienenden und schützt systematisch hohe Einkommen", erklärt Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einkommensteuer-Reform der Bundesregierung. Achelwilm weiter:</strong><br><br>"Wenn Katherina Reiche die 'heimliche Steuererhöhung' durch einen neuen Spitzensteuersatz kritisiert, ist das Lobbying und eine mutwillige Verkürzung des Zwecks dieser Reform. Und sie blendet aus, wer in dieser Regierung am Ende tatsächlich profitiert: das sind die Vermögendsten, die bei allen Herausforderungen nicht belangt, sondern weiter geschont werden."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-255652</guid>
                <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:16:16 +0200</pubDate>
                <title>Einkommensteuerreform: Viel versprochen, wenig Effekt</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-einkommensteuerreform-viel-versprochen-wenig-effekt-1/</link>
                
                <description>Die Einkommensteuerreform, die der große Wurf für kleine und mittlere Einkommen werden sollte, ist eine Placebo-Reform. Ihre Entlastungswirkung hält nicht einmal mit der Preisentwicklung Schritt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>"Die Einkommensteuerreform, die der große Wurf für kleine und mittlere Einkommen werden sollte, ist eine Placebo-Reform. Ihre Entlastungswirkung hält nicht einmal mit der Preisentwicklung Schritt. Dass das Gesetz erst 2028 voll zum Tragen kommt, bremst die bescheidenen Anpassungen noch ab: Man lässt sich Zeit, die Krisenbetroffene unter Kostendruck nicht mehr haben. Die Entlastungswirkung 2028 liegt gegenüber 2026 bei allen betrachteten Einkommensgruppen unter zwei Prozent des zu versteuernden Einkommens. Wer so ein Ergebnis als zentrales Entlastungsprojekt verkauft, macht sich und den Menschen etwas vor", erklärt Doris Achelwilm, Sprecherin der Fraktion Die Linke für Steuerpolitik und Obfrau im Finanzausschuss, zur Einkommensteuerreform der Bundesregierung.&nbsp;</strong><br><br><strong>Achelwilm weiter: </strong>"Wer maximale Vermögen selbst in diesen Zeiten schont und für kleine und mittlere Einkommen nicht einmal eine Atempause schafft, bekommt dafür die Quittung. Es ist an der Zeit für ein Gegenprogramm, das mit dem ungerechten Grundmuster 'Entlastungen nach oben, Belastungen nach unten' bricht. Wir als Linke haben bereits vor dem Sommer ein Einkommensteuer-Konzept vorgelegt, das 95 Prozent der Steuerpflichtigen um insgesamt 30 Milliarden Euro entlastet - vollständig gegenfinanziert durch eine höhere Belastung von Spitzeneinkommen und die gerechte Besteuerung von Kapitalerträgen. Eine wirkliche Entlastung, die bei den kleinsten Einkommen am stärksten ansetzt, ist nötig und möglich."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-255639</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 12:38:20 +0200</pubDate>
                <title>Keine Entwarnung bei der Zuckersteuer</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-keine-entwarnung-bei-der-zuckersteuer-1/</link>
                
                <description>Finanzminister Klingbeil hat dementiert, dass die geplante Zuckersteuer auch auf zuckerfreie Getränke ausgeweitet werden soll. Dazu kommentiert Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag:
„Die jüngsten Äußerungen von Finanzminister Klingbeil sind keine Entwarnung. Nicht ausgeschlossen wurde, dass aus einer Abgabe auf stark zuckerhaltige Getränke eine breiter angelegte Verbrauchsteuer wird, um Haushaltslöcher weitergehend zu stopfen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Finanzminister Klingbeil hat dementiert, dass die geplante Zuckersteuer auch auf zuckerfreie Getränke ausgeweitet werden soll.&nbsp;<br><strong>Dazu kommentiert Doris Achelwilm</strong>, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag:</p>
<p>„Die jüngsten Äußerungen von Finanzminister Klingbeil sind keine Entwarnung. Nicht ausgeschlossen wurde, dass aus einer Abgabe auf stark zuckerhaltige Getränke eine breiter angelegte Verbrauchsteuer wird, um Haushaltslöcher weitergehend zu stopfen. Die Debatte zeigt zudem grundsätzliche Probleme höherer Konsumsteuern auf, die derzeit für Tabak, Alkohol sowie als neue Zuckersteuer konkret vorbereitet werden.</p>
<p>Konsumsteuern haben das strukturelle Problem, Menschen mit kleinen Einkommen übermäßig zu treffen, sie verschärfen allgemeine Zukunftssorgen, Nöte und Kaufkraftverluste durch Inflation und Preissteigerungen. Die Bundesregierung hat die Aufgabe, in der Breite zu entlasten. Weitere Zumutungen sollten tabu sein.</p>
<p>Eine Steuer auf Einkaufentscheidungen setzt beim Symptom statt bei der Ursache an. Sinnvoller als eine Fiskalabgabe an der Supermarktkasse wäre etwa, die Hersteller von überzuckerten Getränken in die Verantwortung zu nehmen und auf Grenzwerte und transparentere Deklarationen zu verpflichten.&nbsp;</p>
<p>Die aktuell diskutierten Konsumsteuern sind der verzweifelte Versuch, Einnahmen zu generieren, weil größere, gerechtere und wirksamere Wege in dieser Bundesregierung blockiert sind. Kürzungen bei der Gesundheitspolitik lassen sich durch lenkende Konsumsteuern auf ungesunde Lebens- oder Genussmittel weder ausblenden noch heilen. Gleiches gilt verteilungspolitisch: Die Haushaltslücken des Bundes erfordern die Reaktivierung der Vermögensteuer. Die Finanzierung der Einkommensteuerreform gelingt mit einer höheren Reichenbesteuerung.&nbsp;</p>
<p>Steuerliches Gebastel gegen den kleinen Geldbeutel macht die Menschen unsicherer und die Steuerpolitik der Bundesregierung unglaubwürdig. Das nötige Geld muss von den Reichsten kommen, dort wurde es lange genug verschont und vermehrt sich trotz und wegen der derzeit akuten Krisen maßlos.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-255629</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 14:41:30 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke ist beim CSD in Bremen dabei: Demonstrieren für Sichtbarkeit und queere Rechte!</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-die-linke-ist-beim-csd-in-bremen-dabei-demonstrieren-fuer-sichtbarkeit-und-queere-rechte-1/</link>
                
                <description>Die Linke ruft auf zur Teilnahme am Christopher-Street-Day in Bremen und ist mit dem Wagen von MdB Doris Achelwilm auf dem Umzug vertreten (Wagennummer 51).</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke ruft auf zur Teilnahme am Christopher-Street-Day in Bremen und ist mit dem Wagen von MdB Doris Achelwilm auf dem Umzug vertreten (Wagennummer 51).<br>Der Bremer CSD startet am Samstag, 22. August, um 12 Uhr am Altenwall. Das diesjährige Motto der Pride lautet: "Generationen voller Pride – glücklich, sichtbar, stark“</p>
<p><strong>Doris Achelwilm, Mitglied des Bundestages:</strong> „ Wir werden gemeinsam mit der queeren Community in Bremen laut, bunt und politisch sein – gegen die zunehmenden Angriffe auf Demokratie, Freiheit und queeres Leben, gegen die zunehmende Gewalt an u.a. trans* Personen im öffentlichen Raum. Der Berliner CSD ist auf brutale Weise durch ein menschenverachtendes Attentat beendet worden. Wir dürfen nicht zulassen, dass uns ein solcher Hass spaltet oder einschüchtert. Dieser CSD bietet auch den Raum, der Opfer von Berlin zu gedenken – genau wie aller Opfer von queer-feindlicher Gewalt. Dabei zu sein, ist ein erstes Zeichen!&nbsp;</p>
<p>Im Bundestag steht dringender denn je aus, dass der Schutz querer Menschen verfassungsrechtlich verankert wird. Kategorien geschlechtlicher und sexueller Identität gehören in Art. 3. Abs. 3 des Grundgesetzes. Kürzungspläne der GroKo gegen queere Jugendorganisationen müssen zurückgenommen werden. Sie sind komplett unangemessen und in Zeiten der Rechtsverschiebung ein fatales Signal."</p>
<p><strong>Anna Fischer, Landessprecherin der Partei Die Linke in Bremen und Bremerhaven:</strong> „Wir kämpfen für ein Bremen, in dem alle Menschen sicher, frei und selbstbestimmt leben können – unabhängig von ihrer geschlechtlichen und sexuellen Identität, ihrer Herkunft oder ihrem Einkommen. Vieles was die queere Community erkämpft hat, wird vom aktuellen politischen Rechtsruck bedroht. Genau deshalb ist es wichtig, beim CSD mit tausenden Queers und Allies auf die Straße zu gehen und einen Ort für Hoffnung und Solidarität zu schaffen, mit dem ein klares Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und Rechtsruck gesendet wird. Wir gehen dabei auch für alle auf der Straße, die nicht dabei sein können, weil sie sich Sorgen um ihre Sicherheit machen oder sie (noch) nicht offen queer auftreten können.&nbsp;</p>
<p><strong>Sofia Leonidakis, Fraktionsvorsitzende der Linken:</strong> „Der CSD steht für Freiheit, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Dass queere Liebe und queeres Leben gleichberechtigt und ohne Einschüchterung, Benachteiligung und Angst möglich ist, wurde hart erkämpft und muss weiterhin erkämpft werden. Wir sind noch weit entfernt von echter Gleichstellung queerer Menschen und Abkehr von Heteronormativität. Deshalb ist es umso fataler, dass die Bundesregierung aus dem Programm 'Demokratie leben' Vielfalt als Förderzweck streicht und vielen Projekten die z.B. queere Jugendliche unterstützen die Gelder kürzt. Die queere Community braucht genau das Gegenteil: unmissverständlichen Support gegen die Angriffe von völkisch und religiös begründeten Faschisten. Und die Anerkennung dessen, dass die queere Community vielfältig ist und auch muslimische, geflüchtete oder migrantisch gelesene Zugehörige hat. Rassistische Pauschalierungen sind ein Irrweg, finanzielle Absicherung, Solidarität und Schutz hingegen nötig. Am stärksten ist die Community selbst, die trotz aller Tiefschläge immer wieder betont: 'Die Liebe wird siegen'."</p>]]></content:encoded>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-255625</guid>
                <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 14:24:07 +0200</pubDate>
                <title>Schularicks Steuer-Rezept der Mehrwertsteuererhöhung mit zusätzlicher Aushöhlung des Kündigungsschutzes greift Beschäftigte doppelt an</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-schularicks-steuer-rezept-der-mehrwertsteuererhoehung-mit-zusaetzlicher-aushoehlung-des-kuendigungsschutzes-greift-beschaeftigte-doppelt-an-1/</link>
                
                <description>Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, fordert eine Anhebung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte und die Aushöhlung des Kündigungsschutzes. Dazu erklärt Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag: „Schularicks Vorschlag zur Verschiebung der Steuerlast auf die Mehrwertsteuer geht gar nicht. Wer die Mehrwertsteuer erhöht, verschiebt die Lasten von oben nach unten...</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Moritz Schularick, fordert eine Anhebung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte und die Aushöhlung des Kündigungsschutzes.&nbsp;<br>Dazu erklärt <strong>Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag:</strong></p>
<p>„Schularicks Vorschlag zur Verschiebung der Steuerlast auf die Mehrwertsteuer geht gar nicht. Wer die Mehrwertsteuer erhöht, verschiebt die Lasten von oben nach unten. Die Mehrwertsteuer trifft alle, aber selbstverständlich nicht gleich hart. Wer wenig verdient, kann steigende Lebenshaltungskosten schlechter kompensieren und zahlt überproportional mehr von seinem Einkommen für das Nötigste. Deshalb ist jede Verbrauchssteuererhöhung eine soziale Schieflage mit Ansage. Wir brauchen stattdessen eine Abschaffung der Mehrwertsteuer mindestens auf Lebensmittel – ohne dass sie ansonsten erhöht wird.&nbsp;</p>
<p>Auch die De-facto-Abschaffung des Kündigungsschutzes - nach Schularicks Vorschlag soll jede*r Arbeitnehmer*in mit einer Frist von drei Monaten entlassen werden können - ist ein Angriff auf alle arbeitenden Menschen und wirtschaftspolitischer Unsinn. Wir erleben gerade eine Konjunkturkrise und gleichzeitig die größten Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat seit Jahrzehnten. Eine Aushöhlung des Kündigungsschutzes verschärft nur weiter die ökonomische Unsicherheit von Menschen, die sich in Kaufzurückhaltung üben und von der Politik alleingelassen und enttäuscht werden.&nbsp;</p>
<p>Wer echte Steuergerechtigkeit und Arbeitseinkommen entlasten will, muss dort ansetzen, wo das Geld sich gerade munter vermehrt: bei hohen Vermögen, hohen Erbschaften und Übergewinnen – statt die Preise für den Konsum weiter hochzutreiben.”</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-255620</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 13:31:00 +0200</pubDate>
                <title>Personalrabatt von Beschäftigten: Klingbeil verzettelt sich bei der Steuerpolitik</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-personalrabatt-von-beschaeftigten-klingbeil-verzettelt-sich-bei-der-steuerpolitik-1/</link>
                
                <description>&quot;Klingbeil verzettelt sich bei der Steuerpolitik jeden Tag mehr. Was es braucht, sind klare Prioritäten für mehr Steuergerechtigkeit und die notwendige Entlastung kleinerer Einkommen. Stattdessen will der Finanzminister jetzt 240 Millionen Euro bei Rabatten für Beschäftigte zusammenkratzen. Wie kommt man darauf, über diese kleinliche Kürzung eines Vorteils für zum Beispiel Kassiererinnen den Haushalt sanieren zu wollen?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Klingbeil verzettelt sich bei der Steuerpolitik jeden Tag mehr. Was es braucht, sind klare Prioritäten für mehr Steuergerechtigkeit und die notwendige Entlastung kleinerer Einkommen. Stattdessen will der Finanzminister jetzt 240 Millionen Euro bei Rabatten für Beschäftigte zusammenkratzen. Wie kommt man darauf, über diese kleinliche Kürzung eines Vorteils für zum Beispiel Kassiererinnen den Haushalt sanieren zu wollen? Statt kleine und mittlere Einkommen zu entlasten, macht die Bundesregierung durch die Bank das Gegenteil: Bei der groß angekündigten Einkommensteuer-Reform kommen bestenfalls gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen und eine Alibi-Entlastung zustande. Bei der Gesundheitsreform und den geplanten Konsumsteuern zahlen Menschen mit einfachen Einkommen drauf", <strong>erklärt Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag</strong>, zu Lars Klingbeils Vorschlag, den Steuervorteil für Personalrabatte zu streichen.<br><br><strong>Achelwilm weiter:</strong> "Dabei hat, wer die Haushaltslöcher in den Griff bekommen will, eine reiche Auswahl an Möglichkeiten: Die Vermögensteuer muss auf den Tisch, die Erbschaftsteuer für große Vermögen muss reformiert werden, Kapitalerträge sind ebenfalls übervorteilt, Übergewinne etwa bei den Mineralölkonzernen werden nicht angerührt. Dort liegen die nötigen Summen und satten Privilegien, nicht beim Personalrabatt von Beschäftigten."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-255557</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:10:10 +0200</pubDate>
                <title>Doris Achelwilm kritisiert „Einkommensteuerreform der heißen Luft“: &quot;GroKo liefert Steuer-Placebo statt echter Entlastung&quot;</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-doris-achelwilm-kritisiert-einkommensteuerreform-der-heissen-luft-groko-liefert-steuer-placebo-statt-echter-entlastung-1/</link>
                
                <description>Für diese Einkommensteuerreform sollte sich die GroKo schämen. Wer einen letzten Hoffnungsschimmer möglicher Entlastungen erwartet hat, trifft nur wieder auf eine Regierungsrealität ungebremster Zumutungen. Die Entlastung für kleine und mittlere Einkommen fällt viel zu gering aus. Statt die niedrigsten Einkommen am stärksten zu entlasten, profitieren vor allem Einkommen um 60.000 Euro.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Doris Achelwilm, Sprecherin der Fraktion Die Linke für Steuerpolitik und Obfrau im Finanzausschuss,</strong> erklärt zur von der Bundesregierung beschlossenen Reform der Einkommensteuer:</p>
<p>"Für diese Einkommensteuerreform sollte sich die GroKo schämen. Wer einen letzten Hoffnungsschimmer möglicher Entlastungen erwartet hat, trifft nur wieder auf eine Regierungsrealität ungebremster Zumutungen. Die Entlastung für kleine und mittlere Einkommen fällt viel zu gering aus. Statt die niedrigsten Einkommen am stärksten zu entlasten, profitieren vor allem Einkommen um 60.000 Euro. Dass sogar Einkommen bis 250.000 Euro noch entlastet werden sollen, offenbart, wie weit sich die GroKo von der Mitte der Gesellschaft entfernt. Weil Spitzenverdienende mit Einkommen über 250.000 Euro kaum stärker in die Pflicht genommen werden, reißt die Reform weitere Milliardenlöcher in die öffentlichen Haushalte. Die Umsetzung der bescheidenen Entlastungseffekte für Familien erst 2028 ist ein Stimmungskiller on top. Stellt man die Einkommensteuerbilanz für kleine und mittlere Einkommen gegen das Belastungspaket steigender Beiträge bei Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung, geht die Mehrheit mit einem klaren Minus raus.</p>
<p>Als Linksfraktion haben wir ein ausfinanziertes Konzept vorgelegt, das 95 Prozent der Steuerpflichtigen um 30 Milliarden Euro entlastet – vollständig gegenfinanziert durch höhere Steuern auf sehr hohe Einkommen, eine gerechte Besteuerung von Kapitalerträgen und eine Reform des Ehegattensplittings.</p>
<p>Spitzeneinkommen hätten stärker in die Pflicht genommen werden müssen, um angemessen gegenzusteuern, aber die oberen 5 Prozent sind der GroKo heilig. Diese Reform der heißen Luft war das zentrale Versprechen für Entlastungen. Geliefert wird ein Placebo und mehr kommt nicht. Verteilungsgerechtigkeit wird mit dieser GroKo in die Tonne getreten. Eine Blamage der sozialen Kälte und in Kauf genommenen Verwerfungen."</p>
<p>Den Antrag der Linksfraktion “Steuern auf kleine und mittlere Einkommen senken, Spitzen- und Kapitaleinkommen gerecht besteuern, Ehegattensplitting reformieren” finden Sie <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/066/2106645.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
                <title>Neuer Name, unverantwortliche Härte – Bundesregierung kehrt mit Einführung der Grundsicherung zu Hartz-IV-Sanktionsregime zurück </title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-neuer-name-unverantwortliche-haerte-bundesregierung-kehrt-mit-einfuehrung-der-grundsicherung-zu-hartz-iv-sanktionsregime-zurueck-1/</link>
                
                <description>Morgen tritt die „Neue Grundsicherung“ in Kraft. Die Verbesserungen, die das Bürgergeld gegenüber Hartz IV bedeutete, werden damit rückgängig gemacht. Doris Achelwilm, Mitglied des Bundestages aus Bremen, und Sofia Leonidakis, Fraktionsvorsitzende der Linken in Bremischen Bürgerschaft, kritisieren die Reform als sozialpolitischen Rückschritt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Morgen tritt die „Neue Grundsicherung“ in Kraft. Die Verbesserungen, die das Bürgergeld gegenüber Hartz IV bedeutete, werden damit rückgängig gemacht. <strong>Doris Achelwilm, Mitglied des Bundestages aus Bremen</strong>, und <strong>Sofia Leonidakis</strong>, Fraktionsvorsitzende der Linken in Bremischen Bürgerschaft, kritisieren die Reform als sozialpolitischen Rückschritt.<br><br><strong>Doris Achelwilm erklärt:&nbsp;</strong></p>
<p>„Menschen im SGB-II-Bezug werden schärfer sanktioniert und stehen bei den Wohnkosten unter größerem Druck. Beim Schonvermögen fällt die Karenzzeit weg, bis zum Alter von 30 Jahren liegt der Freibetrag nur bei 5.000 Euro. Dass der vormals abgeschaffte Vermittlungsvorrang wieder scharfgestellt wird, zwingt Menschen in schlecht bezahlte Jobs und schwächt Qualifizierungsangebote. Dass die Ablehnung eines Jobangebots zur Komplettstreichung des Regelsatzes führen kann, genauso wie dreimalige Terminversäumnis, ist unvereinbar mit Grundrechten, die in Deutschland gelten, vom Verfassungsgericht verbrieft und auch finanzierbar sind. Diese Spaltungspolitik ist unverantwortlich. Die Verschärfungen treffen die, die am meisten Unterstützungsbedarf haben und am wenigsten von der GroKo bekommen: Alleinerziehende, Geringverdienende, Menschen mit multiplen Problemlagen. Die Bundesregierung hinterlässt sozialpolitisch verbrannte Erde. Statt Armut zu bekämpfen, fördert sie das soziale Auseinanderdriften einer reicher werdenden Vermögensspitze und einer verfestigten Armut, die besonders Kinder und Ältere dramatisch trifft. Die zunehmenden Härten in einer schwierigen Zeit sind unwürdig. Wir werden uns diesem Kurs weiter klar entgegenstellen und andere Perspektiven erarbeiten: Damit Menschen, die sozial unter Druck stehen, entlastet werden statt immer weiter zurückgesetzt.“&nbsp;</p>
<p><strong>Sofia Leonidakis</strong>, Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion ergänzt:</p>
<p>„Die Abkehr von der Abkehr von Hartz IV gehört mit in die Logik des Rechtsrucks, der sozialen Kälte und des Tretens nach unten: Die eine benachteiligte Gruppe wird gegen eine andere ausgespielt, in diesem Fall Geringverdienende gegen Arbeitslose. Am Ende profitieren beide nicht davon, sondern diejenigen, die durch gerechte Steuerabgaben endlich für eine auskömmliche Ausfinanzierung des Sozialstaats herangezogen werden müssten: Privatversicherte und Überreiche. Das Märchen vom ausufernden Sozialstaat und möglichen Milliardeneinsparungen dient lediglich dazu, davon abzulenken.“&nbsp;</p>
<p>Totalsanktionen bis hin zur Streichung der Kosten der Unterkunft würden nicht dazu führen, dass Menschen massenweise in den Arbeitsmarkt drängen, denn viele Leistungsbeziehende können gar nicht mehr arbeiten, z.B. weil sie selbst minderjährig sind, eine Teilzeitbeschäftigung aufstocken, Kinder erziehen, Angehörige pflegen etc.&nbsp;</p>
<p>„Ein hartes Sanktionsregime wird daher nur zu mehr Druck, zu mehr Sozialgerichtsprozessen und zu mehr humanitären Härten bis hin zur Obdachlosigkeit führen. Spätestens an dieser Stelle müssen die Kommunen dann einspringen – eine sehr kurzfristige Rechnung – und wahrscheinlich verfassungswidrig. Stattdessen braucht es eine auskömmliche Mindestsicherung und einen armutsfesten Mindestlohn, mehr Unterstützung für Alleinerziehende und Arbeitsmarktförderung für benachteiligte Gruppen wie migrantisierte oder psychisch erkrankte Personen. Diese Bundesregierung ist auf dem Holzpfad. Die Rechnung bezahlen am Ende alle, die jetzt oder in Zukunft auf einen funktionierenden Sozialstaat angewiesen sind, also ziemlich viele. Diesem orchestrierten Frontalangriff auf den Sozialstaat stellen wir uns entschieden entgegen.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 12:13:00 +0200</pubDate>
                <title>Doris Achelwilm und Donata Vogtschmidt fordern Digitalsteuer: „Anstatt sich von Trump einschüchtern zu lassen, muss es nun heißen: Jetzt erst recht!“ </title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-doris-achelwilm-und-donata-vogtschmidt-fordern-digitalsteuer-anstatt-sich-von-trump-einschuechtern-zu-lassen-muss-es-nun-heissen-jetzt-erst-recht-1/</link>
                
                <description>Gewinne müssen dort besteuert werden, wo sie erwirtschaftet werden, das muss auch für Digitalkonzerne gelten. Seit Jahren wird in der EU darum gerungen, die geplante Digitalsteuer zu beschließen. Die Zoll-Drohungen Trumps machen deutlich, wie wichtig eine Digitalsteuer für Europa wirklich ist. Anstatt sich einschüchtern zu lassen, muss es nun heißen: Jetzt erst recht!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Donald Trump droht mit neuen Zöllen, sollten EU-Mitgliedstaaten eine Digitalteuer einführen.&nbsp;<br><br>Dazu erklärt <strong>Doris Achelwilm</strong>, steuerpolitische Sprecherin und Obfrau der Fraktion Die Linke im Finanzausschuss:</p>
<p>„Gewinne müssen dort besteuert werden, wo sie erwirtschaftet werden, das muss auch für Digitalkonzerne gelten. Seit Jahren wird in der EU darum gerungen, die geplante Digitalsteuer zu beschließen. Die Zoll-Drohungen Trumps machen deutlich, wie wichtig eine Digitalsteuer für Europa wirklich ist. Anstatt sich einschüchtern zu lassen, muss es nun heißen: Jetzt erst recht! Als Linksfraktion haben wir einen Antrag zur Einführung einer umfassenden Digitalsteuer eingebracht. Die Digitalabgabe nach Vorschlag von Minister Weimer tendiert zwar in eine richtige Richtung, greift aber deutlich zu kurz. Denn hier geht es nicht nur um Medienerzeugnisse, und eine Abgabe löst nicht das fiskalische Problem, das aus den Steuertricks vieler Digitalkonzerne resultiert. Ich fordere die Bundesregierung auf, eine Digitalsteuer sowohl in Verhandlungen der EU als auch bundesgesetzlich endlich mit Priorität voranzubringen!"&nbsp;</p>
<p><strong>Donata Vogtschmidt</strong>, Obfrau im Digitalausschuss für die Linksfraktion und Sprecherin für Digitalpolitik und Cybersecurity, erklärt:&nbsp;</p>
<p>„Dass Trump proaktiv mit Drohungen durch hohe Zölle um die Ecke kommt, wenn sich in der EU Bestrebungen andeuten, endlich etwas gegen die systematische Steuervermeidung durch US-Digitalkonzerne zu unternehmen, entlarvt das primitive US-Verständnis von der EU als ein nützlicher Trottel für lukrative Absatzmärkte. Trump spricht es laut und schrill aus, doch die unfairen Marktverhältnisse sind kein neues Problem. Dass Amazon, Microsoft, Meta, Apple &amp; Co. auf Gewinne in Deutschland faktisch nur 3,4 Prozent Steuern zahlen, ist ein Skandal und ein Schlag ins Gesicht für alle europäischen Mitbewerber und Steuerzahler*innen. Angesichts von Marktverhältnissen, die nichteuropäische Digitalkonzerne dermaßen privilegieren, muss es nicht wundern, dass Europa beim Kurs auf digitale Souveränität strauchelt und der Aufbau von Alternativen für mehr digitale Unabhängigkeit kaum gelingt. Ich fordere Digitalminister Wildberger dazu auf, dies mitzudenken, wenn er wieder einmal mehr digitale Souveränität skizziert.“&nbsp;</p>
<p>Die Linksfraktion hat am 4. November 2025 im Bundestag folgenden <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/025/2102536.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Antrag </a>zur Einführung einer Digitalsteuer gestellt:&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-255529</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Doris Achelwilm bringt Vorschlag der Linksfraktion zur Einkommensteuer-Reform ein: „Wir wollen 95 Prozent der Menschen entlasten“</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-1-1/</link>
                
                <description>Doris Achelwilm, Sprecherin der Fraktion Die Linke für Steuerpolitik und Obfrau im Finanzausschuss, erklärt zu ihrer Initiative: „Mit unserem Vorschlag entlasten wir 95 Prozent der Steuerpflichtigen. Die Bundesregierung hat bei dieser Aufgabe komplett versagt. Die Kosten für Mieten, Energie, Lebensmittel steigen und steigen, sozialstaatlich kommen weitere Zumutungen auf die Mehrheit zu. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche wird im Bundestag auf Antrag der Linken und Grünen zur anstehenden Einkommensteuerreform debattiert. <strong>Doris Achelwilm</strong>, Sprecherin der Fraktion Die Linke für Steuerpolitik und Obfrau im Finanzausschuss, erklärt zu ihrer Initiative: „Mit unserem Vorschlag entlasten wir 95 Prozent der Steuerpflichtigen. Die Bundesregierung hat bei dieser Aufgabe komplett versagt. Die Kosten für Mieten, Energie, Lebensmittel steigen und steigen, sozialstaatlich kommen weitere Zumutungen auf die Mehrheit zu. Ob und wie die Einkommensteuer-Reform zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen in der Koalition zu einigen ist, steht in den Sternen. Wir wollen nicht länger warten und gehen mit eigenen Vorschlägen voran.“</p>
<p>Im Konzept der Linken soll der steuerfreie Grundfreibetrag um 4.450 Euro auf 16.800 Euro Jahreseinkommen erhöht und die erste Progressionszone abgeschafft werden. Bruttoeinkommen zwischen 2.000 und 4.000 Euro im Monat hätten durch den Vorschlag der Linksfraktion jährlich rund 800 Euro mehr zur Verfügung. Zur Gegenfinanzierung soll der Spitzensteuersatz wieder auf 53 Prozent steigen, aber erst ab 85.000 Euro greifen, das betrifft die obersten 5 Prozent. Der Reichensteuersatz soll auf 60 Prozent angehoben, ein Steuersatz von 75 Prozent auf jeden Euro oberhalb von einer Millionen Euro Einkommen eingeführt werden. Zusätzlich möchte die Linksfraktion das Steuerprivileg für Kapitalerträge beenden.&nbsp;</p>
<p><strong>Achelwilm</strong>: „Einkommen aus Kapital deutlich niedriger zu belasten als Einkommen aus Erwerbsarbeit, ist nicht zu rechtfertigen. Deswegen wollen wir die Abgeltungsteuer in Höhe von 25 Prozent für Kapitalerträge durch den gerechteren Standard ersetzen: Kapitaleinkommen sollen nach dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden, fertig.“</p>
<p>Die Vorschläge zur Einkommensteuerreform gehören zu einem umfassenden Programm von Entlastungen für Krisenbetroffene. „Wir wollen das 9-Euro-Ticket zurück, ein direktes Energiekrisengeld von 150 Euro für alle, die Senkung von Mehrwert- und Stromsteuern und einen bundesweiten Mietendeckel. Der Alltag muss für alle wieder bezahlbar, die Konjunktur angekurbelt, die öffentliche Einnahmenseite gestärkt werden. Dafür braucht es spürbare Entlastungen in der Breite der Bevölkerung und die gerechte Verpflichtung von Spitzeneinkommen. Zentraler Hebel für Verteilungsgerechtigkeit bleibt die Vermögensteuer, die von der Linksfraktion bereits mehrfach im Bundestag gefordert wurde und weiter Thema sein wird. Bei der Einkommensteuer geht es zentral um Entlastung.“</p>
<p>Den Antrag der Linksfraktion “Steuern auf kleine und mittlere Einkommen senken, Spitzen- und Kapitaleinkommen gerecht besteuern, Ehegattensplitting reformieren” finden Sie im Anhang dieser Pressemitteilung. Er wird im Bundestagsplenum am Donnerstag, 25. Juni 2026, vsl. gegen 12.30 Uhr unter TOP 9, zusammen mit Bündnis90/Grünen-Anträgen zum Thema, debattiert.<br><br>Der dazugehörige Antrag "Steuern auf kleine und mittlere Einkommen senken, Spitzen- und Kapitaleinkommen gerecht besteuern, Ehegattensplitting reformieren" findet sich <a href="https://dserver.bundestag.de/btd/21/066/2106645.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-255371</guid>
                <pubDate>Thu, 07 May 2026 10:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Steuerschätzung: Bundesregierung reagiert völlig unangemessen auf angespannte Lage</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-steuerschaetzung-bundesregierung-reagiert-voellig-unangemessen-auf-angespannte-lage-1/</link>
                
                <description>„Die angespannten Prognosen zum Wirtschaftswachstum übersetzen sich in angespannte Steuerschätzungen. Doch die Bundesregierung reagiert völlig unangemessen mit halbgarem Gebastel und spielt auf Zeit.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die angespannten Prognosen zum Wirtschaftswachstum übersetzen sich in angespannte Steuerschätzungen. Doch die Bundesregierung reagiert völlig unangemessen mit halbgarem Gebastel und spielt auf Zeit. Als Problemanalyse wird lediglich der Iran-Krieg genannt. Dabei wären andere Antworten möglich“, kommentiert Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, die heutige Vorstellung der Steuerschätzung durch Finanzminister Lars Klingbeil. Achelwilm weiter:&nbsp;</strong></p>
<p>„Doch die Reaktivierung der Vermögensteuer oder einer Übergewinnsteuer wird von der Koalition weiter ausgeblendet, die Schuldenbremsenfrage nicht angerührt. Statt über Deutschlands Riesenprivatvermögen mögliche Spielräume zu schaffen, sollen es Sozialstaatskürzungen und ein Strauß erhöhter Verbrauchssteuern richten - ein Armutszeugnis. Weder schafft man so neue Dynamiken oder Konjunkturaufschwung, noch schließt man so die Haushaltslöcher des Bundes. Die Bundesregierung bremst die Wirtschaft aus und verschärft den Druck der Energiekostenkrise, den kleine und mittlere Einkommen sowie Länder und Kommunen deutlich spüren. Es braucht jetzt eine gründliche Neubesinnung und höhere Einnahmen: Die Schuldenbremse muss abgeschafft und die Vermögensteuer wieder eingeführt werden.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-255362</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:19:00 +0200</pubDate>
                <title>Vermögensteuer statt Konsumsteuern</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-vermoegensteuer-statt-konsumsteuern-1/</link>
                
                <description>Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Steuern auf Alkohol, Tabak und Zucker:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Steuern auf Alkohol, Tabak und Zucker:</strong></p>
<p>"Der Regierung geht das Geld aus und statt es sich bei den Reichsten zu holen, will sie auf Verbraucherebene die sogenannten 'Sündensteuern' auf Alkohol und Tabak erhöhen und eine auf Zucker einführen. Die bestehenden Haushaltslöcher werden sich über diesen Weg nicht ansatzweise schließen lassen. Gesundheitspolitisch gibt es zwar gute Argumente – das Ziel, dass die Menschen weniger Ungesundes konsumieren, kann aber nur durch stärkere Prävention und Aufklärung erreicht werden. Problematisch am Vorschlag ist die soziale Schieflage: Kleine Einkommen werden stärker gegängelt als große und Verbraucher:innen direkter angegangen als Industrien. Auf das Problem der immer weiter steigenden Lebenshaltungskosten setzt dieser Vorschlag noch einen drauf. Zumal gesunde Lebensmittel im Gegenzug nicht günstiger werden. Milliardenvermögen gehören gerecht besteuert – die Erhöhung von Konsumsteuern ist dazu keine Alternative."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-255327</guid>
                <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 10:57:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Reichensteuer muss hoch</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-die-reichensteuer-muss-hoch-1/</link>
                
                <description>&quot;So langsam leuchtet es offenbar selbst Söder und Teilen der CDU ein, dass der Reichensteuersatz hoch muss, wenn man kleine und mittlere Einkommen entlasten will.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"So langsam leuchtet es offenbar selbst Söder und Teilen der CDU ein, dass der Reichensteuersatz hoch muss, wenn man kleine und mittlere Einkommen entlasten will. Die Schlüsselfrage ist: Um wie viel denn? Hier braucht es ambitionierte Schritte", erklärt Doris Achelwilm, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu Aussagen von Markus Söder und Steffen Bilger zur Reichensteuer. Achelwilm weiter:</p>
<p>"Das reichste Prozent sollte stärker einbezogen werden. Als Linke fordern wir für Einkommen ab 250.000 Euro 60 Prozent Steuern, ab einer Million Euro fordern wir 75 Prozent. Statt der bisherigen Millimeterarbeit und vager Aussagen muss die Regierung endlich handeln."</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 13:04:41 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion fordert Bundesratsinitiative – Leonidakis und Achelwilm: Kürzungen beim Demokratie leben Programm stoppen!</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-linksfraktion-fordert-bundesratsinitiative-leonidakis-und-achelwilm-kuerzungen-beim-demokratie-leben-programm-stoppen-2/</link>
                
                <description>Die Bremer Linksfraktion fordert zusammen mit Doris Achelwilm (MdB), die geplanten Kürzungen am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu stoppen. Auch in Bremen sind wichtige Projekte von den Kürzungsplänen der CDU-Familienministerin Karin Prien betroffen. Sofia Leonidakis setzt sich deshalb dafür ein, dass Bremen sich geschlossen mit einer Bundesratsinitiative gegen die demokratiegefährdenden Kürzungen stellt.   </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Die Bremer Linksfraktion fordert zusammen mit <strong>Doris Achelwilm (MdB)</strong>, die geplanten Kürzungen am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu stoppen. Auch in Bremen sind wichtige Projekte von den Kürzungsplänen der CDU-Familienministerin Karin Prien betroffen. Sofia Leonidakis setzt sich deshalb dafür ein, dass Bremen sich geschlossen mit einer Bundesratsinitiative gegen die demokratiegefährdenden Kürzungen stellt. &nbsp;</p>
<p class="text-justify"><strong>Sofia Leonidakis</strong>, Vorsitzende der Bürgerschaftsfraktion Die Linke, erklärt: „Wir dürfen es nicht zulassen, dass Projekte, die sich für Demokratie, Menschenrechte und unser Grundgesetz einsetzen, im Schnellverfahren eingestampft werden. Die Union betreibt rechten Kulturkampf verbündet sich mit Kräften von Rechtsaußen und schießt auf die Zivilgesellschaft. Karin Prien verurteilt hunderte Projekte pauschal als unwirksam, obwohl das Prüfungsergebnis noch nicht vorliegt. Diese Strategie ist brandgefährlich - und am Ende gewinnt immer das ganz rechte Original.“</p>
<p class="text-justify">In Bremen sollen dem Lidicehaus 380.000 Euro gestrichen werden. Die Linksfraktion hat heute das Lidicehaus besucht und sich mit der Leitung dazu ausgetauscht.&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><strong>Leonidakis</strong> weiter: „Die Kürzung wird vor allem die Beratungsstelle ‚Rechtsextremismus und Familie‘ hart treffen. Diese leistet aber unverzichtbare Arbeit als Kompetenzstelle für die ganze Bundesrepublik. Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe werden hier geschult und beraten, wenn sie bei sich vor Ort auf Probleme mit Rechtsextremismus in Familien stoßen. Die Beratungsstelle zu streichen, hätte fatale Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendarbeit in ganz Deutschland. Hier wird eine seit 2003 arbeitende Einrichtung zerstört, die über Jahrzehnte aufgebaute Kompetenz fällt ersatzlos weg. Die Beratungsstelle muss – ebenso wie alle anderen Projekte – zwingend vom Bund weiterfinanziert werden.“</p>
<p class="text-justify">Laut Spiegel-Recherchen droht bei einem weiteren Bremer Projekt, „Open Space Neighborhood" des Vereins Lichtgrenze Bremen, die Streichung von 150.000 Euro. Das Programm setzt auf Begegnungsformate als Grundlage für Empowerment, Dialog und gleichberechtigte Teilhabe im Quartier.</p>
<p class="text-justify"><strong>Doris Achelwilm</strong>, Bremer Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Bundestag, erklärt: „Wenn es brennt, schickt man die Feuerwehr nicht in den Feierabend. Aber genau das passiert, wenn die Bundesregierung an den Kürzungsplänen gegenüber 200 Projekten des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ weiter festhält. Wer wichtige Strukturen der Präventions- und Bildungsarbeit aufkündigt, geht mit der Rechtsverschiebung statt sich ihr entgegenzustellen. Das Hochhalten der rechtlich umstrittenen Extremismusklausel und die massenhafte Überprüfung von Kulturschaffenden durch sogenannte Haber-Verfahren passen da leider ebenfalls ins Bild. Das längst überfällige Demokratiefördergesetz muss endlich kommen, 'Demokratie leben!' durch den Bund gemessen an wachsenden Aufgaben ausfinanziert werden. Zivilgesellschaftliches Engagement gehört vom Bund nach Kräften unterstützt statt misstrauisch auf den Prüfstand gestellt und zulasten der Kommunen zurückgefahren."</p>
<p><strong>Leonidakis&nbsp;</strong>abschließend: „Durch die geplanten Sparmaßnahmen verlieren wir nicht nur wichtige Projekte, sondern auch Wissen, Netzwerke und Handlungsfähigkeit. Es gruselt mich, wenn ich an die Konsequenzen dieses Kahlschlags der CDU für unsere Demokratie denke – Wir müssen alles dafür tun, um zu verhindern, dass wir morgen in einer autoritären, faschistischen Gesellschaft aufwachen, und dafür braucht es mehr anstatt weniger Fördergeld für Projekte wie „Demokratie leben!““</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 10:43:00 +0200</pubDate>
                <title>Steuerreform-Vorschlag der Union: Dieser unseriöse Vorschlag führt nicht zu den nötigen Entlastungen</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-steuerreform-vorschlag-der-union-dieser-unserioese-vorschlag-fuehrt-nicht-zu-den-noetigen-entlastungen-1/</link>
                
                <description>Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Steuerreform-Vorschlag der Unions-Finanzpolitiker Yannick Bury und Florian Dorn:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Steuerreform-Vorschlag der Unions-Finanzpolitiker Yannick Bury und Florian Dorn:</strong></p>
<p>„Erneut testen Unionspolitiker aus der zweiten Reihe halbgare Vorschläge zur Reform der Einkommensteuer aus. Schön und gut, dass mit Erhöhung des Grundfreibetrags eine Zusage aus dem Koalitionsvertrag eingehalten und darüber kleinere und mittlere Einkommen entlastet werden sollen. Ansonsten aber überwiegt deren übliches Gerechtigkeitsverständnis zugunsten höherer Einkommen. Die Definition mittlerer Einkommen reicht bei der Union bis zu 210.000 Euro Jahreseinkommen. Den Soli kürzen zu wollen, ist so fantasielos wie unverschämt – das nächste Reichengeschenk dieser Koalition. Kompensatorisch soll der Steuersatz für Reiche in mikroskopischer Höhe steigen, bei Subventionen und Verwaltung kann man vermeintlich auch noch was holen. Dieser unseriöse Gesamtvorschlag führt nicht zu den nötigen Entlastungen, sondern zu enormen Mindereinnahmen. Wer diese wieder ausbaden wird, ist leicht zu erraten. Wir erwarten einen Entwurf, den man ernst nehmen kann: mit einer Gegenfinanzierung, die nicht wieder die Allgemeinheit, sondern endlich die Privilegiertesten trifft.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-255195</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 12:07:56 +0100</pubDate>
                <title>Grunderwerbsteuer und Grundsteuer reformieren: Für mehr Steuergerechtigkeit und bezahlbares Wohnen für alle! </title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-grunderwerbsteuer-und-grundsteuer-reformieren-fuer-mehr-steuergerechtigkeit-und-bezahlbares-wohnen-fuer-alle-1/</link>
                
                <description>Sofia Leonidakis und Doris Achelwilm stellen das Gutachten vor. Eine gestaffelte Grunderwerbsteuer und ein Umlageverbot für die Grundsteuer sind grundsätzlich verfassungsrechtlich zulässig.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundestagsabgeordnete <strong>Doris Achelwilm</strong>, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, hat in Zusammenarbeit mit <strong>Sofia Leonidakis</strong>, Vorsitzende der Bremer Linksfraktion, beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages prüfen lassen, ob eine progressive Grunderwerbsteuer mit deutschem Recht vereinbar ist. Außerdem ließen sie in einem weiteren Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes klären, ob eine gesetzliche Abschaffung der Umlagefähigkeit der Grundsteuer auf Wohnraummieter*innen verfassungskonform wäre.</p>
<p>Das Ergebnis: Sowohl eine gestaffelte Grunderwerbsteuer als auch ein Umlageverbot für die Grundsteuer sind grundsätzlich verfassungsrechtlich zulässig.<br><br><strong>Sofia Leonidakis</strong>, Vorsitzende und baupolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft, erklärt: „Konkret wäre es demnach möglich, Familien, die ein Haus kaufen, um selbst darin zu wohnen, steuerlich zu entlasten und große Immobilienkäufe, Luxusvillen und das zehnte Mehrfamilienhaus mit einem höheren Steuersatz bei der Grunderwerbsteuer zu belegen. Derzeit bezahlen deutschlandweit Familien, die ein kleines Haus oder eine Wohnung für den eigenen Bedarf kaufen, den gleichen Steuersatz bei der Grunderwerbssteuer wie diejenigen, die das fünfte Luxusanwesen kaufen. Gewerbliche Immobilieninvestoren bezahlen sogar häufig keine Grunderwerbssteuer, wenn die Wohnungsbestände in einem Anlagevermögen liegen und über sogenannte Share Deals verkauft werden. Das ist alles andere als gerecht!“<br>Aus Sicht von Leonidakis ist deshalb eine bundesweite Debatte über eine progressive Staffelung der Grunderwerbsteuer auf Immobilien nach Größe und Anzahl nötig.<br><br><strong>Leonidakis</strong>: „Es wäre sozial gerechter, beim Kauf einer kleinen Wohn- oder Gewerbeimmobilie für den eigenen Bedarf einen niedrigeren Steuersatz anzuwenden als beim Kauf großer und vieler Immobilien. Denn große Immobilien verbrauchen mehr Boden und Ressourcen und größere Immobilienbestände werden gekauft, um Gewinne zu erzielen – nicht als eigenes Zuhause. Andere EU-Länder wie Niederlande, Frankreich, Italien oder Belgien haben deshalb progressive Grunderwerbssteuern, und auch hierzulande würde es für mehr Steuergerechtigkeit sorgen.“<br>Neben der Grunderwerbsteuer nehmen die Linksfraktionen im Bundestag und in Bremen auch die Grundsteuer in den Blick. Bisher dürfen Vermietende die Grundsteuer vollständig über die Nebenkosten auf ihre Mieter*innen umlegen. Dadurch steigen die ohnehin immer höher werdenden Betriebskosten zusätzlich.<br><br><strong>Doris Achelwilm</strong>, steuerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, erklärt: „Die Grundsteuer ist eine Steuer auf Eigentum und ihre oft vollständige Abwälzung auf Mieter*innen eine einseitig belastende Routine, die angesichts der Mietpreiskrise gerade in Ballungsräumen auf den Prüfstand gehört. Eine Regelung zur Parität der Grundsteuer als erster Schritt wäre eine Verbesserung für Mieter*innen, ohne kommunale, genossenschaftliche oder private Kleinvermieter über Gebühr zu belasten. Bei der Grunderwerbssteuer braucht es außerdem eine Luxus-Villen-Steuer, die bei hohen Kaufpreisen Aufschläge vorsieht.“<br>Auch die Steuerschlupflöcher bei der Grunderwerbssteuer, wenn nicht eine einzelne oder mehrere Immobilien, sondern ein Anteil an einer Immobilienfirma gekauft wird, gehören laut Achelwilm geschlossen.<br><br><strong>Achelwilm </strong>abschließend: „Es ist bekannt, dass der öffentlichen Hand jährlich Grunderwerbsteuern in massiven Größenordnungen durch Share Deals entgehen. Diese Steuerschlupflöcher müssen endlich gestopft und Share Deals verboten, mindestens aber scharf begrenzt werden. Die Linke im Bundestag fordert seit Jahren, entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Wichtig wäre etwa, die Beteiligungsschwelle für die Grunderwerbsteuer auf 50 Prozent der Unternehmensanteile zu senken. Die Bevorzugung von Investoren muss gestoppt werden.“<br><br>Die Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes finden sich hier:<br><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1150862/WD-4-072-25.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Progressiver Steuersatz bei der Grunderwerbsteuer</a><br><a href="https://www.bundestag.de/resource/blob/1150870/WD-3-109-25.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Zur Verfassungskonformität eines Umlageverbots für die Grundsteuer bei Wohnraummiete</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-255173</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 12:19:00 +0100</pubDate>
                <title>Aberkennung des Buchhandlungspreis für den „Golden Shop“ ist Angriff auf die Kunstfreiheit</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-aberkennung-des-buchhandlungspreis-fuer-den-golden-shop-ist-angriff-auf-die-kunstfreiheit-1/</link>
                
                <description>Der Beauftragte des Bundes für Medien und Kultur, Staatsminister Wolfram Weimer, hat drei linke Buchhandlungen von der diesjährigen Preisliste des Deutschen Buchhandlungspreises gestrichen. Eine der betroffenen Buchhandlungen ist „The Golden Shop“ im Bremer Viertel. Dieser Eingriff ist einmalig in der Geschichte des Preises.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Beauftragte des Bundes für Medien und Kultur, Staatsminister Wolfram Weimer, hat drei linke Buchhandlungen von der diesjährigen Preisliste des Deutschen Buchhandlungspreises gestrichen. Eine der betroffenen Buchhandlungen ist „The Golden Shop“ im Bremer Viertel. Dieser Eingriff ist einmalig in der Geschichte des Preises. Die Preisliste wird von einer unabhängigen Fachjury erstellt und wurde bisher immer von den jeweiligen Staatsminster*innen bestätigt. Auch „The Golden Shop“ war in der Vergangenheit bereits mehrfach unter den ausgezeichneten Läden.<br><br><strong>Miriam Strunge</strong>, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft, ist entsetzt über den Vorgang: „Die politisch motivierte Streichung einzelner Buchhandlungen von der Preisliste ist ein klarer Eingriff in die Kunstfreiheit. In der Vergangenheit gab es so etwas nicht. Politische Einflussnahme soll durch unabhängige Juryverfahren bei der Förderung verhindert werden. Der Verweis auf Signale des Verfassungsschutzes als Grund für die Streichung von der Preisliste ist besonders problematisch, da solche Hinweise weder begründet werden müssen noch inhaltlich anfechtbar sind. Wir wehren uns gegen diesen politischen Eingriff und die Stigmatisierung linker Buchhandlungen.“</p>
<p>Das Vorgehen Weimers erinnert <strong>Strunge </strong>dabei stark an Trump und seine Anhängerschaft: „Auch in den USA werden Bücher mit linken und emanzipatorischen Inhalten in den Blick genommen und aus Büchereien und Buchhandlungen aussortiert. Das Signal geht nun auch an den deutschen Buchhandel: Wer vermeintlich falsche Bücher ins Schaufenster stellt, macht sich verdächtig. Die Entscheidung des Staatsministers vergiftet so das Klima in der deutschen Kulturszene.“</p>
<p><strong>Doris Achelwilm</strong>, Bremer Bundestagsabgeordnete der Linken ergänzt, wie wichtig „The Golden Shop“ für die Kulturlandschaft in Bremen ist: „Dieser Buchladen ist eine Viertel-Institution mit einem hervorragenden Literaturangebot. Der eigensinnige Charakter des Golden Shop konnte bislang noch von Bundesregierungen sachlich anerkannt werden. Kleine und unabhängige Verlage werden hier präsentiert, internationale Bücher finden sich im Sortiment sowie ein beeindruckendes Angebot an Zeitschriften, Musik und Graphic Novels. Linke, queere und migrantische Literatur haben hier einen Ort, marginalisierte Stimmen werden gehört. Dass Orte wie diese jetzt regierungsautoritär vom Buchhandlungspreis ausgeschlossen werden, besorgt mich sehr.“&nbsp;</p>
<p><strong>Achelwilm</strong> abschließend: „Der Ausschluss dreier linker Buchläden von diesem Jury-Preis ist ein zusätzlicher Baustein im rechtsdrehenden Kulturkampf und keine geschmäcklerische Befindlichkeit. Wenn auf die Rechtsverschiebung mit zunehmenden Angriffen auf Kunstfreiheit, informationelle Selbstbestimmung, Zivilgesellschaft und Grundrechte reagiert wird, dann erinnert das unweigerlich an Trump. Unsere Solidarität gilt dem Golden Shop. Als Linksfraktion im Bundestag werden wir diesen Skandal nicht auf sich beruhen lassen.“</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 12:32:00 +0100</pubDate>
                <title>Soziale Verteilungsgerechtigkeit darf nicht länger unter die Räder kommen!</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressestatement-soziale-verteilungsgerechtigkeit-darf-nicht-laenger-unter-die-raeder-kommen-1/</link>
                
                <description>Die Koalition hat zu Anfang der Legislatur eine steuerliche Entlastung für kleine und mittlere Einkommen versprochen, für die es jetzt Zeit wird. Stattdessen stellen CDU und SPD mit der Verschiebung des Spitzensteuersatzes eine Entlastung für Menschen mit einem Einkommen über 70.000 Euro im Jahr in Aussicht. Das betrifft die obere Mittelschicht  - doch wo bleibt die Entlastung für die Kassiererin, den Pfleger und die Erzieherin?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Doris Achelwilm</strong>: "Die Koalition hat zu Anfang der Legislatur eine steuerliche Entlastung für kleine und mittlere Einkommen versprochen, für die es jetzt Zeit wird. Stattdessen stellen CDU und SPD mit der Verschiebung des Spitzensteuersatzes eine Entlastung für Menschen mit einem Einkommen über 70.000 Euro im Jahr in Aussicht. Das betrifft die obere Mittelschicht&nbsp; - doch wo bleibt die Entlastung für die Kassiererin, den Pfleger und die Erzieherin? Der Grundfreibetrag muss hoch, um Menschen mit kleinen Einkommen zu entlasten. Zudem muss eine Verschiebung des Spitzensteuersatzes zwingend mit einer Erhöhung einhergehen: Wir als Linke schlagen 53 statt 42 Prozent vor. Zusätzlich fordern wir eine Reichensteuer mit klarer Staffelung: 60 Prozent ab einem jährlichen Einkommen von 250.000 Euro - davon betroffen wäre das reichste 1 Prozent in Deutschland - sowie 75 Prozent ab einer Million. Soziale Verteilungsgerechtigkeit darf nicht länger unter die Räder kommen, wir brauchen sie dringend."</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 16:03:19 +0100</pubDate>
                <title>Achelwilm: Den Armen wird in die Tasche gegriffen // Linnemanns Vorschlag ist einseitig und chaotisch</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/achelwilm-den-armen-wird-in-die-tasche-gegriffen-linnemanns-vorschlag-ist-einseitig-und-chaotisch/</link>
                
                <description>Zum Vorschlag von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann beim Spitzensteuersatz und Grundsicherung </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Linnemanns Vorstoß, die Schwelle beim Spitzensteuersatz zu erhöhen, ist einseitig und chaotisch. Er kommt zudem im Doppelpack mit einem Angriff auf alle, die aufstockendes Bürgergeld bzw. Grundsicherung beziehen. Am Ende wird wieder Menschen mit wenig Geld in die Tasche gegriffen – eine Frechheit.</p>
<p>Es wird Zeit, kleinere und mittlere Einkommen zu entlasten, etwa über eine deutliche Erhöhung des Grundfreibetrags, was bei Linnemann nicht im Ansatz vorgesehen ist. Dass er stattdessen gegen die untersten Einkommen und die Zuverdienstmöglichkeiten von Niedriglohn-Beschäftigten schießt, ist leider typisch und verschärft belastende Ungerechtigkeiten im Steuersystem.</p>
<p>Der Spitzensteuersatz sollte ab 85.000 Euro greifen, aber dann auch deutlich höher liegen als bei den derzeitigen 42 Prozent. Unter Helmut Kohl lag er bei 53 Prozent, zu Beginn seiner Amtszeit sogar bei 56 Prozent.</p>
<p>Die Stärksten werden durch Linnemann geschützt, es bleibt auch dabei, dass Einkommen aus Arbeit im Verhältnis hierzulande übermäßig besteuert wird. Der Elefant im Raum, dass Vermögen angemessen besteuert gehören, wird ignoriert. Eine Reaktivierung der Vermögensteuer ist überfällig, würde die Einnahmen der Länderhaushalte angemessen stärken und einen notwendigen Kurswechsel bedeuten.</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 16:07:28 +0100</pubDate>
                <title>DIW-Studie bestätigt Vermögensteuerkonzept der Linken – Bremen hätte eine Milliarde mehr</title>
                <link>https://www.doris-achelwilm.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/pressemitteilung-diw-studie-bestaetigt-vermoegensteuerkonzept-der-linken-bremen-haette-eine-milliarde-mehr-1/</link>
                
                <description>Die Fraktionen der Linken im Bundestag und in den Ländern haben beim DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) eine umfangreiche Studie zu den Effekten der Wiedereinführung der Vermögenssteuer auf die öffentlichen Haushalte in Auftrag gegeben. Für Bremen und Bremerhaven würden sich beim vorgeschlagenen Konzept erwartete Mehreinnahmen in Höhe von über 1 Milliarde Euro pro Jahr ergeben.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktionen der Linken im Bundestag und in den Ländern haben beim DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) eine umfangreiche Studie zu den Effekten der Wiedereinführung der Vermögenssteuer auf die öffentlichen Haushalte in Auftrag gegeben. Für Bremen und Bremerhaven würden sich beim vorgeschlagenen Konzept erwartete Mehreinnahmen in Höhe von über 1 Milliarde Euro pro Jahr ergeben. Besteuert werden soll ein Nettovermögen natürlicher Personen ab 1 Million Euro, der Steuersatz steigt linear von 1 Prozent auf 5 Prozent ab 50 Mio. Euro zu versteuerndem Vermögen, ab 1 Milliarde Euro Privatvermögen beträgt er 12 Prozent.&nbsp;<br><br><strong>Doris Achelwilm</strong>, steuerpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, kommentiert: „Die Vermögensteuer zu reaktivieren, ist ein linkes Herzensprojekt und aus vielen Gründen längst überfällig. Während die Vermögen in Deutschland Jahr für Jahr immer ungleicher verteilt sind, wird uns angesichts wachsender Kinder- und Altersarmut eingeredet, es fehle an Geld. Die Wirtschaft stagniert, aber die Vermögen deutscher Milliardäre sind im Jahr 2025 um 30 Prozent gewachsen. Deutschlands Sonderweg, Kapital im Schnitt deutlich niedriger zu besteuern als Einkommen aus Erwerbsarbeit, ist eine Sackgasse. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt gerade mal 1 Prozent des Gesamtvermögens in Deutschland, während das reichste Promille – 0,1 Prozent der Gesellschaft – ein Fünftel auf sich vereint. Die Studie belegt brachliegende Einnahme-Potenziale, die von der Bundesregierung dringend zu prüfen und den kontraproduktiven Kürzungen am Sozialstaat vorzuziehen sind. Vermögen angemessen zu besteuern, ist auch ein Gebot der Demokratie: Die selbstgerechte Einflussnahme von Milliardären auf die Politik wird immer entgrenzter. Diese Farce muss ein Ende haben.“</p>
<p><strong>Sofia Leonidakis</strong>, Vorsitzende der Fraktion Die Linke in der Bremischen Bürgerschaft, erklärt: „Deutschland gehört zu den ungerechtesten Industrieländern weltweit. Auf Bremen trifft diese soziale Spaltung besonders krass zu: Während wir die höchsten Armutsquoten unter den Bundesländern haben, sind wir weit oben bei der Reichtumsquote. Wir sind ein gespaltenes Land, auf Bundes- und auf Länderebene. Das ist nicht vom Himmel gefallen, sondern Folge politischer Entscheidungen. Die vermögensbezogene Besteuerung in Deutschland ist stetig abgesenkt worden und liegt nur noch bei 1 Prozent, in Großbritannien oder Frankreich beträgt sie 4 Prozent. Die Aussetzung der Vermögenssteuer beschleunigt die soziale Spaltung und die Anhäufung obszönen Reichtums, auch in Bremen. Die reichsten Bremer*innen besitzen mehr als alle anderen zusammen. Gleichzeitig hat Bremen klamme Kassen- bräuchte aber gerade zur Armutsbekämpfung strukturelle Mehreinnahmen. Die Ergebnisse der Studie zeigen glasklar: Die Länder müssen Druck auf eine gerechtere Steuerpolitik und Reaktivierung der Vermögenssteuer machen. Denn die Vermögensteuer ist eine Ländersteuer. Bremen und Bremerhaven würden von den errechneten Mehreinnahmen massiv profitieren. Sei es bei neuen Spielräumen für viel mehr bezahlbaren Wohnen, für Kitas und Schulen und kostenloses Mittagessen, Infrastruktur, bei gut bezahlten, wohnortnahen sozialen Angeboten und Dienstleistungen. Auch ein kostenloser ÖPNV wäre mit diesen Beträgen leicht machbar. Der Bremer Senat hatte bereits 2024 einen Antrag zum Thema im Bundesrat gestellt, der seitdem aber in den Ausschüssen nicht zu Ende beraten worden ist. Wir erwarten, dass die Initiative nun wieder mit Nachdruck vorangetrieben wird.“</p>
<p>Die Studie "Vermögensteuer Die Linke - Aufkommens- und Verteilungswirkungen" finden Sie <a href="https://vermoegensteuer.dielinkebt.de/" target="_blank" class="link-extern" title="hier" rel="noreferrer">hier</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                
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