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Seute Deern: Bundesregierung sollte sich an laufenden Vorkehrungen finanziell angemessen beteiligen

Die Bundesregierung will das Land Bremen bei der Bergung der im Alten Hafen havarierten Dreimastbark ‚Seute Deern‘ des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven nicht finanziell unterstützen, obwohl für eine etwaige Sanierung des Schiffs im vergangenen Jahr bis zu 17 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt worden sind. Das ergibt sich aus einer Antwort auf Fragen der Bremer LINKEN-Abgeordneten Doris Achelwilm. Bremen und Bremerhaven hatten vor kurzem außerplanmäßig 1,1 Mio. Euro für die Bergung der gesunkenen Seute Deern bewilligt. 

Doris Achelwilm kommentiert: „Das Schifffahrtsmuseum wird über die Leibniz-Gemeinschaft zur Hälfte vom Bund getragen. Er ist formal mitverantwortlich für die ausgebliebene Instandhaltung und den daraus folgenden bedauerlichen Gesamtzustand der Seuten Deern, den auch die Bundesregierung als „desolat“ attestiert. Weiter vertritt die Regierung in ihrer Antwort allerdings den Standpunkt, dass die Bundesmittel nur für eine Sanierung aufgewendet werden dürfen. Spätestens mit dem Sinken des Schiffes im Hafenbecken ist der 2018 veranschlagte Kostenrahmen für eine mögliche Sanierung hinfällig. Deswegen erlischt aber nicht die Mitverantwortung: Unabhängig von der Zukunft der Seuten Deern sollte sich der Bund als Mitbetreiber des Schifffahrtsmuseums an allen bisherigen und zukünftigen Maßnahmen – auch für die Bergung und die anstehende Verbringung in den Kaiserhafen – angemessen beteiligen.“

Die vom Bundeskanzleramt beantworteten Einzelfragen finden Sie hier.


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