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DuMont: Keine Zerschlagung zulasten der Beschäftigten

Pressemitteilung von Doris Achelwilm zum, Meldungen zufolge, von der DuMont-Mediengruppe geplanten Verkauf ihrer Zeitungssparte

„Dieser Schritt wäre ein schwerer Schlag für die Regionalzeitungen und die gesamte Pressevielfalt in Deutschland“, erklärt Doris Achelwilm, medienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf einen Bericht des Fachdienstes Horizont, dem zufolge die DuMont Mediengruppe plant, sich von sämtlichen Regionalzeitungen zu trennen. Dazu gehören unter anderem der „Kölner Stadtanzeiger“, die „Berliner Zeitung“, die „Mitteldeutsche Zeitung“ und die „Hamburger Morgenpost. Achelwilm weiter:

„Laut ihrem letzten Geschäftsbericht hat sich der Überschuss der DuMont Mediengruppe im Berichtsjahr 2017 von 3,2 auf 6,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Die Ergebnisziele wurden übererfüllt. Nichtsdestotrotz gibt sich die Geschäftsführung mit dem ‚operativen Renditeniveau‘ unzufrieden und will ihren Regionalmedienbereich nun offenbar komplett absägen. Angesichts der erwirtschafteten Gewinne ist der Verkauf sämtlicher Zeitungstitel betrieblich nicht notwendig.

In den letzten Jahren hat es bereits enorme Umstrukturierungen zulasten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei DuMont gegeben. Die profitgetriebenen Pläne des Konzernmanagements dürfen nicht weiter zulasten der Beschäftigten in den Regionalzeitungen gehen. DuMont muss als Unternehmen Verantwortung übernehmen und für sichere Arbeitsverhältnisse sorgen. Statt des Ausverkaufs von Redaktionen und Qualitätsjournalismus brauchen wir eine vielfältige Medienlandschaft in Deutschland.“

 

 


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