28. März 2018

Ein halbes Jahr im Bundestag: Doris Achelwilm lud im Bremer Abgeordnetenbüro zu Empfang und Austausch ein

Anlässlich ihres ersten Halbjahrs im Bundestag lud Doris Achelwilm am 28. März zu einem Empfang in ihr Wahlkreisbüro und etwa 60 Genoss*innen, Freund*innen und Interessierte kamen. Der Abend begann mit Informationen zur Arbeit der Bundestagsabgeordneten, vor allem aber bot er die Gelegenheit für ungezwungenen Austausch, das Schmieden neuer Pläne und ein Wiedersehen bei leckerem Essen, Saft und Sekt.

Das erste halbe Jahr als Mitglied des Deutschen Bundestages waren für Doris Achelwilm sechs Monate intensiver Einarbeitung in das neue Arbeitsumfeld. Als gleichstellungs-, queer- und medienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion warteten sofort auch wichtige Aufgaben auf sie. So waren der Internationale Frauentag am 8. März und der Equal Pay Day am 18. März wichtige Anlässe, um erneut gegen die Lohndiskriminierung und andere strukturelle Benachteiligungen von Frauen anzugehen. In diesem Sinne initiierte Achelwilm parlamentarische Anträge für echte Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen sowie zur Erhöhung des Frauenanteils in Wahlmandaten. Darüber hinaus ging sie in Kleinen Anfragen der Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie bei Alleinerziehenden und der stockenden Rehabilitierung und Entschädigung von nach Paragraph 175 Strafgesetzbuch verfolgter Homosexueller nach. Aus den Antworten der Bundesregierung zog Doris Achelwilm deutliche Konsequenzen. In Bezug auf die Ausbildungschancen fordert sie den deutlichen Ausbau der Ausbildungen in Teilzeit, um Alleinerziehenden den Weg in die Ausbildung zu erleichtern. Für die Männer, die wegen ihrer sexuellen Neigungen strafrechtlich verfolgt und inhaftiert wurden, fordert Doris Achelwilm, dass sie schneller und umfassender rehabilitiert und entschädigt werden.

Neben der Arbeit im Parlament war Doris Achelwilm als medienpolitische Sprecherin eine Ansprechpartnerin in der Diskussion um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die nicht zuletzt durch die vielerorts vorgetragenen Angriffe der europäischen Rechten auf die Pressefreiheit bedroht ist. Darüber hinaus ging es in vielen Terminen und Gesprächen darum, Kontakte herzustellen, um in Zukunft noch wirksamer sein zu können. Zudem forderten die aktuellen politischen Auseinandersetzungen regelmäßig deutliche Stellungnahmen. So war Doris Achelwilm mehrmals als Rednerin auf Kundgebungen gegen den türkischen Angriff auf Afrin zu hören und unterstützte Solidaritätsbewegungen gegen den Krieg.

Sechs Monate voller neuer Eindrücke und Anforderungen, ein halbes Jahr mit vielen Auseinandersetzungen und der Erkenntnis, dass es in den kommenden Jahren wohl kaum ruhiger werden wird: Da ist es gut zu wissen und zu erfahren, dass es viele Menschen gibt, die anteilnehmen an der Arbeit und sich aktiv einbringen. Mit ihnen ins Gespräch zu kommen und im Gespräch zu bleiben, ist Doris Achelwilm ein starkes Anliegen. Dass das gelungen ist, sieht sie als großen Gewinn des ersten Halbjahresempfangs, auf den weitere folgen werden.